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Chartformationen und deren Erklärungen

 

Trendbestätigungsformationen und Trendwendeformationen:  

Trends verlaufen nie gleichmäßig und stetig. So kann es immer leicht zu Korrekturen kommen. Der weitere Verlauf der Trends kann somit fragwürdig erscheinen. Im Laufe der Jahre haben sich aber so genannte Chartmuster ausgebildet. Hier kann festgelegt werden, ob solch ein Trend nun weiter geführt wird oder eventuell beendet wird.

Die Chartmuster können sich aus einer bestimmten Formationsanalyse herleiten. Sie werden unterteilt in Trendbestätigungsformationen und Trendwendeformation. Die Trendbestätigungsformationen können sowohl als Aufwärtstrend wie auch als Abwärtstrend auftreten. Im Wesentlichen geht es hier darum, zu erkennen, ob der Trend nun weiter geführt wird oder nicht. Im Gegensatz dazu sind die Trendwendeformationen zu betrachten, wie der Name es schon herleitet als Trendwechsel zu verstehen.


Aufwärtstrends: Die Aufwärtstrends werden in verschiedene Bereiche unterteilt. Da wäre das so genannte SKS (Kopf-Schulter-Formation), sowie auch das fallende Dreieck zu nennen. Daneben lassen sich noch so genannte inverse V-Formationen finden. Aber auch das Double bzw. Triple-Top sind zu benennen und das Rounding-Top.

Abwärtstrends: Neben den Aufwärtstrends gibt es die Abwärtstrends. Diese sind auch unterschiedlich benannt. Es gibt die V-Formation und das Double bzw. Triple-Bottom. Auch das steigende Dreieck und das inverse SKS zählen dazu. Das RoundBottom oder die Untertasse kennzeichnen zudem den Abwärtstrend.

Trendbestätigungsinformationen: Als Trendbestätigungsinformationen können sowohl das fallende sowie symmetrische oder auch steigende Dreieck angesehen werden. Daneben gibt es dann noch den Wimpel oder die Flagge, auch bekannt unter bull oder bear.


Dreiecke dreiecke

In den so genannten Charts treten sehr oft Dreiecke auf. Diese Dreiecke können Trendbestätigungen sein, müssen es aber nicht immer. Die Dreiecke entstehen sehr oft an den Widerstandslinien. Diese Widerstandslinien bremsen oft die Kursbewegungen in Richtung des Trends. Der Trend kann jedoch erst bestätigt werden, wenn der Zeitpunkt des Ausbruches sicher ist. Ist der Ausbruch erfolgt, dann ist meistens auch ein weiterer Anstieg sicher.

 

 

 


Symmetrische Dreiecke symmetrisches dreieck

Zwei konvergierende Linien, die dazu auch noch symmetrisch zueinander stehen, bilden das symmetrische Dreieck. Es kann auch gesagt werden, dass solch ein Dreieck die Unsicherheit eines Optimisten und eines Pessimisten im Markt anzeigt. Im Prinzip zeigen die beiden Linien den Bullen und den Bären. Wenn die Kraft des Bären nachlässt, liegen die Tiefs immer höher. Ähnlich ist es bei dem Bullen. Wenn die sich nicht viel zu trauen, liegen auch die Hochs immer etwas tiefer.

Daher kann diese Art des Dreieckes auch als Aufwärtstrend wie auch als Abwärtstrend betrachtet werden. Im Idealfall sollten mindestens 4 Umkehrpunkte in diesem Dreieck vorhanden sein.

 


Steigendes Dreieck steigendes dreieck

Wenn ein Abwärtstrend dem Ende entgegen geht, wird das steigende Dreieck angezeigt. Es kann auch gesagt werden, dass die Bullen wieder ihre Kräfte sammeln.

Am Ende des Abwärtstrends wird wieder ein Kursanstieg angezeigt. Ein bestimmter Widerstand kann aber noch nicht durchbrochen werden. Aber nach unten wird es auch nicht mehr gehen. Die horizontale Linie zeigt an, dass die Verkäufer ihre Wertpapiere fast auf demselben Kursniveau verkaufen. Die untere Linie, auch Unterstützungslinie genannt, zeigt an, dass der Käufer bereit ist, höhere Preise für den Ankauf zu zahlen. Dies alles kann sich zwischen 6 bis 12 Wochen hinziehen.

 


Fallendes Dreieck fallendes dreieck

Wenn es bei einer Abwärtsbewegung zu Zwischenerholungen kommt, dann wird von einem fallenden Dreieck gesprochen. Dabei sollte ersichtlich sein, dass der Umsatz bis zur Spitze eher gleichmäßig abnimmt.

Auch wenn es zu Zwischenerholungen kommt, ist doch ersichtlich, dass die Erholungen immer niedriger ausfallen als die vorherigen Erholungen. Jedoch ist auch zu bemerken, dass der Abwärtstrend nicht mehr so stark ist. Eine horizontale Linie entsteht, wenn die neuen Tiefpunkte mit den vorherigen Tiefpunkten gleichauf liegen.

 

 

 


Bullisher Keil bullisher keil

Am Ende eines Abwärtstrends entsteht ein so genannter bullisher Keil. Es kann auch gesagt werden, dass die Bullen wieder zum Leben erwachen, aber sich noch nicht durchsetzen können.

Der bullishe Keil ist eine Bodenbildungs-Formation, die einen positiven Ausbruch-Charakter hat. Wenn an den Börsen mit steigenden Kursen gerechnet wird, so wird das oft als *bullish* bezeichnet. Wenn das Ende eines Abwärtstrends bevorsteht, dann wird die untere Trendlinie flacher.

 

 

 


Rechteck rechteck

Bei abnehmendem Handel schwanken die Kurse. So kann sich ein Rechteck bilden.

Der Entstehungszeitraum bei einem Rechteck ist unterschiedlicher Art. Es benötigt einen bis drei Monate bei einem primären Trend und nur zwei bis sechs Wochen bei einem sekundären Trend. Ein primärer Trend wird als Aufwärtstrend angesehen und somit wird der sekundäre Trend als Abwärtstrend angesehen.

Das Rechteck zeigt nur die Unterbrechung eines Trends an und zählt somit zu den Fortsetzungsinformationen in der Chartanalyse.

 


Triple Bottom trible bottom

Triple-Bottom wird als das dritte Tief bezeichnet, was die Doppel-Boden-Formation erweitert. In der Regel erreicht dieses dritte Tief nicht mehr das vorhergegangene Tief. Triple-Bottom wird auch gerne das Drei-Säulen-Modell genannt. In diesem Modell werden neben den ökonomischen und sozialen Themen auch die Umweltbelange mit einbezogen.

 

 

 

 


Kreuzwiderstand kreuzwiderstand

Wenn zwei Widerstandslinien an einem Punkt aufeinander treffen, dann wird gerne von einem Kreuzwiderstand gesprochen. Dieser Punkt wird auch als der Punkt bezeichnet, wo sich die Bärenkräfte verdoppeln. Dieser Punkt ist naturgemäß für den Bullen schwer zu überwinden. Sollte der Bulle es trotzdem schaffen, diesen Punkt zu überwinden, dann kann mit erheblichen Kurssteigerungen gerechnet werden.

 

 

 


Keil keil

Ein Keil ist nicht zu verwechseln mit einem Dreieck. Bei einem Keil geht die eindeutige Neigung entweder nach oben oder nach unten. Jedoch wird der Keil immer gegen den vorherrschenden Trend geneigt sein. Die Formation des Keil ähnelt aber einem symmetrischen Dreieck. Zwei Trendlinien, die aufeinander zulaufen, treffen sich an der Spitze des Keil. Ein fallender Keil wird als *bullish* und ein steigender Keil wird als *bearish* bezeichnet. Steht eine Trendumkehr bevor, dann treten meistens Keile auf. Obwohl die Linien einer Keilformation in die gleiche Richtung zeigen, ist ihr Steigungswinkel zueinander verschieden.

 

 


 

Doppeltop doppeltop

Die Umkehrformation am Ende eines Aufwärtstrends wird auch als Doppeltop bezeichnet. Bei diesem Trend kommt es meist zu einem sehr gravierenden Kursrutsch. Die Kraft des Bullen reicht in dem Moment nicht mehr aus, um einen neuen Gipfel erklimmen zu können. Ist diese Formation sehr hoch und liegen größere Zeitabständen zwischen den beiden Tops, dann kann der Trend als sehr aussagekräftig angesehen werden. Im Idealfall liegt mindestens 1 Monat Zeitabstand zwischen den beiden Tops.

 

 

 


 

Doppelboden doppelboden

Die Aneinanderreihung von zwei V-Böden wird als Doppelboden bezeichnet. Am Ende eines Abwärtstrends kann sehr häufig eine Doppelboden-Formation angetroffen werden. Selten werden die Kursumkehrpunkte dieser beiden V´s identisch sein. Sie sollten aber doch in der gleichen Kursregion zu finden sein.
Im Idealfall benötigt solch eine Doppelboden-Formation, auch oft W-Formation genannt, zwischen 6-9 Wochen.

 

 

 

 


 

W-Formation w formation

Eine der bekanntesten Trendumkehrfunktionen ist die W-Formation. Das Kursziel der W-Formation wird aus der Differenz von Hoch- sowie Tiefpunkt errechnet.  Als Kaufsignal wird bei dieser Formation ein roter Punkt angezeigt. Bei dieser Art Formation sollte im Idealfall ein Wachstumszeitraum von 6-9 Wochen liegen.

 

 

 

 


 

GAP Kurslücke gap kursluecke

Wenn nachvollziehbar keine Handelsaktivitäten stattgefunden haben, kommt es zu einer Kurslücke, kurz auch GAP genannt.
Kurslücken werden in verschiedene Typen unterteilt:
a)    Common GAB wird die normale und bedeutungslose Lücke genannt
b)    Breakaway GAB wird die Ausbruchslücke genannt
c)    Measuring GAB wird die Fortsetzungslücke genannt
d)    Exhaustion GAB wird die Erschöpfungslücke genannt

Der aufmerksame Beobachter kann aus den Kurslücken im Chart wertvolle Hinweise auf die Psychologie des Marktes erlesen. Jedoch ist Lücke nicht gleich Lücke, wie sich aus dem obigen Beispiel erlesen lassen kann. Das Lücken immer dazu tendieren, geschlossen zu werden, ist ein Gerücht und kann so nicht bestätigt werden.

 


 

Diamant diamant

Eine besondere Chartformation ist der Diamant. Er tritt normalerweise als Umkehrformation auf. Manchmal kommt er jedoch auch als Trendfortsetzungsformation daher. Der Diamant tritt fast immer nur bei einem Kurshoch auf. Der Diamant wird aus einer Kombination zweier Dreiecke gebildet. Das erste Dreieck hat Ähnlichkeit mit dem symmetrischen Dreieck. Dort laufen die Trendlinien aufeinander zu. Bei dem zweiten Dreieck laufen die Trendlinien auseinander.

Kann ein Diamant in ein Chart eingezeichnet werden, erfolgt immer ein bedeutender Ausbruch. Er kann sowohl als Aufwärtstrend wie auch als Abwärtstrend auftreten. Ein Seitwärtstrend wird bei einem Diamant nicht beobachtet.

 


 

Flagge flagge

Die Flagge kann sowohl als Aufwärts- wie auch als Abwärtstrend auftreten. Die Flagge besteht aus zwei parallelen Linien. Bei der aktuellen Trendrichtung sollte die Flagge stets entgegen gerichtet sein. Beim Aufwärtstrend wird die Flagge auch Bullen-Flagge und beim Abwärtstrend wird sie Bären-Flagge genannt. Als Tertiärformation gehört die Flagge zu den Trendbestätigungs-Formationen.

Die Flagge drückt eine Atempause des jeweiligen Trends dar, weil die Kurse sich für kurze Zeit in entgegen gesetzter Richtung bewegen. Nach starken Kursgewinnen werden viele Anleger verkaufen. Viele Anleger wollen dann auch nach einem Kursverlust die Gelegenheit nutzen, zu vermeintlich günstigen Kursen einsteigen zu können. Die Bewegung in Richtung Haupttrend wird unterbrochen, aber das ist nur kurzfristig. Ein Zeitfenster von 1-3 Wochen sollte bei dieser Entwicklung schon zugrunde gelegt werden.

 


 

S-K-S Schulter Kopf Schulter s k s

Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation ist in den Charts weniger oft vertreten als andere Formationen, trotzdem ist diese Formation eine der Bekanntesten. Vielleicht stehen sie aus diesem Grund für hohe Zuverlässigkeit und nachhaltiger Bedeutung. S-K-S-Formationen sind die am häufigsten bekannten Umkehrformationen. Sie kommt bei oberen wie auch unteren Wendepunkten vor.

Eine Diagnose sollte bei der S-K-S-Formation nicht gemacht werden, bevor sie nicht vollendet ist. Das Bild kann erst als komplett betrachtet werden, wenn auch die Nackenlinie vollendet ist. Sobald alle Kriterien gegeben sind, können die richtigen Schüsse für eine nach unten gerichtet Kursbewegung gezogen werden.

 


 

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