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Die Psychologie des Geldes

Die Psychologie des Geldes

Die Psychologie des Geldes dürfte maßgebend dafür sein, ob Menschen finanziell erfolgreich sind oder nicht. Es geht dabei ausdrücklich um den rein finanziellen Erfolg im Großen wie im Kleinen. Wir kennen die Vorbilder, die Superreichen, die millionenschweren Manager, Unternehmer oder Stars aus dem Sport und dem Showgeschäft. Doch betrachten wir einmal die Psychologie des Geldes im Kleinen, also dem Bereich, der uns viel näher ist: Möglicherweise sind wir imstande, vernünftig für unser Alter vorzusorgen, ein gewisses Sparguthaben und sogar ein kleines Aktienpaket zu besitzen, vielleicht noch einige physische Wertanlagen wie eine Münzsammlung. Einige Menschen schaffen das, andere hangeln sich von Monat zu Monat, eine dritte Gruppe bringt es zwischenzeitlich immer wieder zu sehr viel Geld, um danach wieder alles zu verlieren und von vorn anzufangen. Dass hierfür nur die Psychologie des Geldes verantwortlich sein kann, leuchtet sehr schnell ein.

Die Psychologie des Geldes macht reich oder arm

Die Psychologie des Geldes ist in vielen Mythen und sehr stark im Volksmund verankert. Dass Menschen "mit Geld umgehen" können (oder nicht) weiß jede erwachsene Person. Etwas weniger geläufig ist den meisten Menschen, dass Reichtum tatsächlich im Kopf beginnt und wirklich jeder reich, aber auch jeder arm sein kann - unabhängig von seiner Intelligenz, seinem Fleiß, Ehrgeiz und familiären Anlagen, unabhängig von Krankheit und Gesundheit und selbst unabhängig von einem Lottogewinn. Die Geschichten von verarmten Lottomillionären werden sehr oft kolportiert, doch wer ergründet schon die Psychologie des Geldes, die hinter so einem Phänomen steckt? Wie ist es möglich, dass Menschen im Lotto so viel Geld gewinnen, dass sie selbst bei großzügigem Wirtschaften ausgesorgt (und die Kinder versorgt) haben müssten und dennoch zehn Jahre später - manchmal sogar noch eher - den Gang zum Sozialamt antreten? Gehen wir das Problem umgekehrt an und versuchen die Psychologie des Geldes zu ergründen, die hinter dem Sprichwort steckt: "Spare in der Not, dann hast du Zeit dazu." Das stimmt tatsächlich, wie sich aus alltäglichen Lebensläufen belegen lässt. Wir dürfen wohl aus diesen gar nicht so plakativen Beispielen herleiten, dass die Psychologie des Geldes eine ungeheure Macht darstellt, die unser Leben wahrscheinlich von Geburt an beherrscht. Unbequeme Wahrheiten finden: die Psychologie des Geldes Menschen, welche die Psychologie des Geldes ergründen müssen, empfinden diesen Vorgang oft als unangenehm bis furchtbar belastend. Wiederum wollen wir auf Alltagsbeispiele zurückgreifen, denn die Superstars mit ihrem Reichtum zu studieren bringt uns Normalsterblichen nicht viel. Es seien nur wenige Personen der Zeitgeschichte am Rande erwähnt: Der Musiker Wolfgang Amadeus Mozart und die Sängerin Hildegard Kneef waren beide zu Lebzeiten erfolgreich - und reich. Sie starben beide völlig verarmt. Der Börsenspekulant André Kostolany gilt als Legende des Marktes - er war so oft pleite wie erfolgreich. Allerdings haben diese Geschichten den Haken, dass sie von Supertalenten handeln, denen wir ohnehin Exzentrik unterstellen, obgleich die Psychologie des Geldes damit ausdrücklich nichts zu tun hat. Wenden wir uns aber dennoch Menschen aus unserer Umgebung zu, dem Selbstständigen, der einmal sehr erfolgreich war und nun Insolvenz anmelden musste, als Pendant vielleicht dem Angestellten-Arbeiter-Ehepaar mit zwei Kindern, das es zu Haus und Hof und Pferdchen und Wägelchen gebracht hat. Diese Personen lassen einen gründlichen, aber dennoch sehr unbequemen Blick auf die Psychologie des Geldes zu, wobei der insolvente Selbstständige für sich selbst und seine Familie unbequem ist, das erfolgreiche Paar mit durchschnittlichem Einkommen hingegen als unbequem für diejenigen gelten muss, die es längst nicht so weit bringen.

Tiefe Geld-Psychologie

Vielleicht erscheint die Psychologie des Geldes deshalb so unbequem, weil sie an der Oberfläche nicht zu erfassen ist. Man benötigt tatsächlich Tiefenpsychologie, denn Geld ist etwas so Existenzielles wie Essen, Trinken, Kleiden und Wohnen, alles Dinge, die ohne Geld nicht funktionieren. Die Partnersuche und der Zusammenhalt von Familien werden durch die Psychologie des Geldes beeinflusst, auch wenn Menschen das nicht wahrhaben wollen. Wer sich in seinem Beruf angemessen bezahlt fühlt, erwirbt ein großes Stück von dem, was alle Menschen als "Lebensglück" empfinden - die Psychologie des Geldes lässt grüßen. Am nächsten kommen ihr vielleicht Börsenhändler, die genau durchschauen, wie irrational sich Menschen in finanziellen Dingen verhalten und damit Möglichkeiten für Zugewinne unbewusst sabotieren - doch auch sehr kluge Börsenhändler müssen die Psychologie des Geldes akzeptieren und sich ihr beugen, wenn sie ihre im Gewinn liegenden Positionen aus Gier oder aus Angst zu verlieren zu schnell auflösen. Daher muss sich die Geld-Tiefenpsychologie mit zwei Pfeilern des Geldes befassen: seinem Gegenwert für notwendige materielle Dinge und seinem Symbolwert für unser Selbstbefinden:

  • Geld als Pendant für Materie: Geld ist wahrscheinlich viel älter, als die Forscher glauben, denn ein echter Tauschhandel ist unglaublich schwer auf gerechte Weise durchzuführen. Vielleicht verwendeten Urvölker Mineralien, Muscheln, das geschnitzte Horn seltener Tiere als Geld, wovon keine Spuren hinterblieben sind. Doch Menschen brauchen Geld, um Güter und Arbeitsleistungen zu kaufen und zu verkaufen. In dieser Hinsicht zielt die Psychologie des Geldes auf die grundlegende materielle Existenz. Ohne Geld können Menschen hungern und frieren, sie können auch verhungern und erfrieren. In jedem kalten Winter passiert das Obdachlosen in westlichen "reichen" Großstädten.
  • Geld als Symbol: Die Psychologie des Geldes befasst sich immer stärker mit dessen symbolischem Wert. Wozu brauchen wir schicke Kleidung, Häuser, Autos, Mode, vorzeigbare Heimelektronik, Luxusuhren und Smartphones? Wir identifizieren uns anhand unserer materiellen Werte, übrigens auch ein steinzeitliches Phänomen. Der Häuptling der Urgemeinschaft trägt den buntesten, größten Federschmuck, der Häuptling der Chefetage trägt Rolex und fährt Porsche. Auch hier wollen wir wieder zu unserer alltäglichen Umgebung zurückkehren: Selbst ärmere Familien versuchen, ihre Nachbarn mit einem winzigen Stück Status zu übertrumpfen, einer neuen Jacke oder dem besseren Fahrrad. Das darf sogar als harmlos betrachtet werden, es motiviert die Menschen zu höheren Leistungen und erzeugt meistens gesunden Wettbewerb. Allerdings stößt es bei alternativen und linksgerichteten Gruppen auf harsche Kritik, selbst Papst Franziskus I. wandte sich im November 2013 mit eindeutigen Worten gegen den weltweiten "Konsumismus", der tatsächlich teilweise Züge einer ideologischen Verblendung wie sein Namensverwandter, der Kommunismus, trägt.

Geld und Emotionen

Auch wer die Psychologie des Geldes perfekt durchschaut oder das zumindest von sich glaubt, also die Mehrheit aller Menschen, kann sich doch von den damit verbundenen Emotionen nicht freimachen. Das behaupten zwar sehr viele Menschen ("interessiert mich nicht", "arm und glücklich", "Geld macht nicht glücklich [aber beruhigt]"), doch in dieser Sphäre darf sehr große Heuchelei vermutet werden. Es gibt sehr nüchterne Realisten, die sich nach den zitierten Statements von demjenigen, der sie äußert, strikt abwenden. Wie, du brauchst kein Geld? Es interessiert dich nicht? Brauchst du auch nichts zu essen? Was für ein Weltwunder! - Bemerkenswerterweise gibt es immer wieder gerade linksgerichtete Politiker, die über finanzielle Affären stolpern. Das passiert Leuten aus dem rechten Lager zwar ebenso, sie haben aber meistens zuvor nicht im selben Umfang geheuchelt. Woher aber kommen diese krassen Emotionen, die zu Hass, Krieg und Machtkämpfen, aber auch zu überbordender Spendenbereitschaft führen, die also das Beste und das Schlechteste aus uns herausholen? - Nun, das ergibt sich aus der obigen Argumentationskette. Die Psychologie des Geldes berührt unsere Grundexistenz, und dieser können wir nicht emotionslos begegnen. Wenn wir es täten - manche Menschen tun es zeitweise -, riskieren wir den Untergang. Wer die Psychologie des Geldes ohne Heuchelei verinnerlicht und sie in sein Leben selbstverständlich integriert, der kann sogar authentisch wirken. Das gibt es auf allen Ebenen. Die sparsame Hausfrau, die als Oma ihren Enkeln immer wieder Darlehen geben kann (sie konnte haushalten), ist genauso hoch angesehen wie der Unternehmer, der sich bekennt: Jawohl, ich will Geld verdienen! Der ehemalige Bundespräsident hingegen, der sich für ein paar Hundert Euro Spesen kaufen lässt, wird zutiefst verachtet. Die Psychologie des Geldes wird wohl an kaum einem Fall so überdeutlich aufgezeigt wie an diesem. Bestenfalls der linke Politiker, der sich als Mitte-60-Jähriger Vorträge teuer bezahlen lässt und über zu geringe Kanzlergehälter schwafelt, dann als Kanzlerkandidat antritt und durchfällt, kann da noch mithalten. Wozu braucht Peer Steinbrück so viel Geld? Hat er keine Rentenversicherung? - Die Psychologie des Geldes hat ihn überrumpelt. Sein Leben lang glaubte er im Schatten viel besser verdienender Manager aus Dax-Konzernen zu stehen, das kratzte an seinem Ego. Er hätte ein Instrument üben oder Schach spielen sollen.

Ist die Psychologie des Geldes unbesiegbar?

Das ist sie nicht, warum sollten wir sie auch besiegen. Hoffentlich konnte in diesem Beitrag aufgezeigt werden, dass wir mit Geld nicht heuchlerisch umgehen müssen. Wenn das klar wurde, fehlt noch das bereits angedeutete Statement, dass das Geld uns nicht versklaven darf. Wir sollen vernünftig zum Wohle unserer Familien und unserer Gesellschaft damit wirtschaften, die Psychologie des Geldes verstehen und akzeptieren. Das Arbeiter-Angestellten-Ehepaar (zwei Kinder, Eigenheim) erhält den ersten Preis.

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